Kanutour 2015

Die Texte der Kanureise

Vivien/Ibrahim

         „Es warf ein Licht wie Feuerrot,

         es war das ‚Feuerboot’.

         Die Macht war stets präsent,

         im Boot ‚Old Shatterhand’.

         Der Arzt war auch dabei,

         wenn auch nur ein Ei.

         Was fürs Auge gab es auch,

         dafür waren die Schönsten zu Gebrauch.

         Das Essen war iwann nicht mehr gesund,

         denn das Suppengrün lief auf Grund.

         Witz und Spaß waren auch dabei,

         die ‚3 Lustigen’ aber auch nur aus 2.

         Der Liebeshebel wurde betätigt,

         denn das hat das ‚Herzblatt’ bestätigt.

         Und wenn auch kein Bein vorhanden,

         hat der Name ‚Dreibein’ bestanden.

         Letztendlich ist die Moral von der Geschicht:

         den Sappelphilipp, den gab es nicht.“

 

Hanno/Nick        3 Lustige

         „Es waren einmal 3 Lustige,

         die gingen, um zu Ringen.

         Doch dort waren sie schlecht,

         so gingen sie, um zu Fangen einen Specht.

         Doch der Specht flog weg,

         so begonnen sie, zu Turnen an einem Reck.

         Doch dort flogen sie auf ihr Horn,

         also gingen sie, zu Lernen Tischtennis bei Christopher Dohrn.

         Der putzt keinen Flur,

         dafür fährt er mit den 3 Lustigen auf Kanu-Tor.

         Der erste Lustige Meier,

         veranstaltete eine Feier.

         Der dritte Lustige trank,

         und verpass, zu Füllen seinen Tank.

         Er wurde zum Autodieb,

         und bekam vom Besitzer einen Hieb.

         Die Polizei sagte: er ist halb Mensch, halb Tier,

         denn sein Name ist HW4.

         Westermann ist ein Spast,

         Und ging für 2 Jahre in den Knast.

         Er kam nicht rechtzeitig frei,

          so fuhren im Boot ‚3 Lustige’ nur 2.“

Jule/Lilli

        

   „Natur sehen wirst du bald,

             und dir wird noch nicht mal kalt.

             Du bewegst dich nämlich viel;

             Komm, das ist ein guter Deal!“

 

Jule

         

  „Das ‚Dreibein’ sieht man total schnell,

             denn das Rot ist super hell.

             Es passt so gut zu unseren Taschen,

             wir brauchen es nichtmal zu waschen.“

 

Kate/Jacob

        

  „10 Tage Kanu fahren ist eine lange Zeit,

            doch mit Suppengrün wird das ne’ Leichtigkeit.

 

            Egal wie beladen dieses Boot auch ist,

      

           Ob Zickzack, Kurven oder geradeaus,

           im Lenken haben wir es einfach drauf.

 

           Auf der Mecklenburgischen See-Suppe

ist das Suppengrün, ein Gaumenschmaus

und beim treideln ist es anderen weit voraus.

 

Da dieses Boot keine Leichtigkeit kennt,

überholt es auch mit Leichtigkeit ‚Old Shatterhand.’

 

Bei dem ‚Herzblatt’ ist kein ‚H’ vorhanden,

bei den ‚3 Lustigen’ kam ein Mann abhanden,

doch  bei uns ist alles am Start

und lassen sie hinter uns bei voller Fahrt.

 

Mit diesem Boot ist einfach alles möglich

Und uns zu widersprechen, ist nun wirklich nicht nötig.

 

Unsere Melodie findet jetzt ihr Ende,

bitte klatscht doch einfach in die Hände.“

 

 

 

 

 

Csongor/Maiken vom Herzblatt

 

Neun rote Boote fahren auf dem See,

sie kommen alle aus Mirow angefahren,

haben tolles – es fällt nicht einmal Schnee,

doch einfach ist die Reise nicht – alle müssen trotzen

den vielen Gefahren.

 

Schon den ersten Tag schaffen zwei Boote nicht,

„Dr. Ei“ und „Suppengrün“ erblicke nie wieder Tageslicht.

Das Doktorboot war hoffnungslos; keins der Fahrer war da

Arzt – sie waren im Kopf eher hohl.

Das „Suppengrün“ ist ein Teil der Suppe – nomen est’

Omen sagt man wohl,

so einfach versank das Boot im Moor.

 

Sieben rote Boote fahren auf dem See,

die „Schönsten“ sind auch dabei, sie sind mit abgefahren,

doch denen stellen sich keine Gefahren.

Sie schaffen es alleine von der Gruppe abzukommen,

und sind am zweiten Tag somit verschollen.

Der Grund hierfür war deren eitle Haltung,

sie schauten sich stetig an,

lobten sich gegenseitig und fuhren falsch an der Verzweigung.

 

Sechs rote Boote fahren auf dem See,

das „Feuerboot“ fährt mit voller Wucht voran.

Das „Dreibein“ jedoch ist nur auf’m Land stabil

und hält daher am Ufer an.

Den ersten Beiden gefällt das nicht – sie fahrn zurück,

um den langsamen Schwung zu geben.

 

Es gelingt ihnen nicht zu helfen –

Das Boot „Dreibein“ teilt sich in zwei Hälften.

Die „Schnellen“ teilen auch deren Leiden,

sie kratzten sich das Kanu auf – auf beiden Seiten.

So versinken das zweite Mal zwei Boote,

und fehlen am vierten Abend insgesamt zehn Leute.

 

Vier rote Boote schwimmen auf dem See,

am fünften Morgen – sich fürchtend vor Gefahren,

sind nur drei von vier Booten abgefahren.

In der Eile blieb Sappelphillip samt Besetzung zurück,

na klar die zwei schliefen noch im Zelt auf’m Rück!

 

 Doch später auf’m Wasser hatte noch ein Pärchen ähnliches Glück,

vor Lachen schaffen’s die „Drei Lustigen“ ebenfalls nicht auf dem Stück.

Zu zweit waren sie nur, vielleicht wär’s was zu dritt gewesen,

einer paddelt, während sich zwei vom Lachanfall genesen.

Wie geklaut waren sie,

die Strömung war stärker, als ihre Fantasie,

und wir haben sie nie wiedergesehen

und vom Lachen hören konnte man sie nur noch auf den Ewigenden.

 

Zwei rote Boote fahren auf dem See,

zwei Tage Pause und vier Tage fahren

hatten sie hinter sich,

so wie Gefahrenquellen in Scharen,

haben sie tapfer bewältigt.

 

„Old Shatterhand“ und „Herzblatt“ die zwei übrigen Boote,

mit nur vier Personen, fahren sie schneller auf’m Wasser,

als mit tausend Pferden alleine des Kaisers allerschnellsten Boten.

 

Das Häuptlingsboot fährt stark und brav, trotz allen Gegnern voraus.

Mit der Kraft eines Jungen und der eines Redners,

doch in der Wahrheit war alles nur Übermut,

denn bei der ersten Gefahrenquelle,

flüchten von Board der Alte und der Schnelle,

wie vom sinkenden Schiff eine Maus.

 

Ein rotes Boot fährt nur noch auf dem See,

in aller Weite das Einzige was ich seh’.

Das „Herzblatt“ fährt, nein fliegt förmlich nach vorn,

auf gerade Linie, wie sich gehörten Kimme und Korn.

Wie haben sie’s nur geschafft?

Bislang gab’s kein Boot was nicht draußen bliebe.

 

Sie lachen immer laut und können reden sehr leise,

sind tapfer, haben die Freude der Jugend und teilen Nächstenliebe.

Nur so, auf diese Weise könnten sie schaffen, die lange Reise.

Zu zweit in einem Kanu kommt die Besetzung in Mirow an.

 

Zwar ist sie zurechtgeschnitten und ausgeschmückt, die Geschichte,

doch wahres gibt es auch daran.

Nun es sind nicht nur vier, sondern sechsunddreißig Ohren angekommen

-selbstverständlich mit Körper und alles drum und dran.

Wie es bei allen Sagen gibt’s bei uns auch ein Happy End.

Es lautet: nach diesen einigen Tagen ist hier keiner dem anderen mehr Fremd.

 

Lena/Katha „Die Schönsten“

 

Sieben Tage stark gepaddelt,

Clever jeden See durchquert.

Haben nicht nur rumgedaddelt,

Öberpaddler hat’s geklärt.

Niemand kann uns stoppen,

Spaß, gute Laune sowie kleine Nervereien.

TT-Spieler sind nicht zu toppen,

Eine Gruppe wie diese möchten viele sein.

Nur Noppen können uns noch foppen.

 

Schnell verging die Zeit für uns,

Charmant und lieb war mancher Jung’.

Hungrig war die ganze Mannschaft,

Öhne Zweifel, wir vermissen den Multi-Saft.

Nicht zu überhören war unser Geschrei,

Schinkenwurst mit Curry war immer dabei.

Tee und Trinkpulver durften nicht fehlen,

Ein harter Boden im Zelt konnte manche quälen.

Nur gut, dass man die Karotten brauchte nicht schälen.

 

Sagen nun einmal besten Dank,

CD ist nur sehr selten krank,

Hält trotzdem immer Stand.

Östen, Westen, Süden, Norden,

Niemand machte sich wirklich Sorgen.

Selten hatte jemand Heimweh,

Tagsüber gab es genug Ablenkung,

Erst abends wurde mancher stumm.

Nachts taten uns die Hände und Rücken weh.

 

Sahen wenig richtiges Licht,

Chillig waren die kurzen Duschen nicht,

Hofften immer, dass man uns nicht so schnell unterbricht,

Öft hielt manches Gefäß nicht dicht,

Nun war Saubermachen Kochgruppen-Pflicht.

Schlangen, Mücken, Wespen, Fliegen,

Tummelten sich, wir konnten sie nicht kriegen.

Ein wenig anders ist das Camping-Leben,

Noch dazu gab’s immer viel zu heben.

DOCH WIR HABEN ES GESCHAFFT!!!!!!!

 

Kassandra/Dieter „Feuerboot Teil 1“

 

Im Hexenwäldchen lebten 3 lustige Füchse, Paul, Hanno und Leon. Plötzlich bekamen sie gewaltigen Hunger. Aber die DrEi waren sich nicht einig, wo und was sie fressen sollten. Paul und Hanno wollten im Wald speisen, Leon dagegen in ihrem Boot namens „HühnerDreibein“.

„Schinkenwurst mit Curry im Boot“, sang Leon. „Nee das is Quatsch, du alter Sappelphilip und Untermensch“, schrie Paul. „Wir machen jetzt hier ein Feuer.Boot fahren kannst du später.“

 

„Feuerboot Teil 2“

 

Dieter: Feuer!Boot fahren kannst du später.

Kassandra: Wir schnappen uns jetzt die Schönsten und fettesten Hennen vom Campingplatz und kochen sie mit Suppengrün. Dort auf dem Campingplatz wohnt auch ein Oberpaddler namens Christopher Dohrn, dem klauen wir sein dickes Buch, „Old Shatterhand“, was er gerade liest und machen damit ein Feuer.“

„Die Idee ist so middle, wie zünden wir das Buch denn an?“ Da sprang Hanno auf: „Ich habe einen Miniaturtipp, ich habe am Strand zwei Verliebte gesehen, wir benutzen einfach die sprühenden Funken aus dem sie umgebenen Herzblatt.“

 

Christopher Dohrn/Tobi Schnelle

 

Herzlich Willkommen zum Spiel des Jahres in der Arena von Mirow. Die äußeren Bedingungen sind für eine solche Veranstaltung herausragend. Das Wetter zeigt sich von seiner besten Seite und die Arena ist ausverkauft, kein Wunder bei den Eintrittspreisen von 5 Cent pro 11 Sekunden Spielzeit.

Ein Fahnenmeer umsäumt das Spielfeld. Die Heimmannschaft, der WTB-Mirow, tritt heute in den handgefertigten Trikots eines Seidenstickers inklusive dem Trikotsponsor Paddel-Paul an. Kommen wir zur Startaufstellung: In der Abwehr agieren die Drei Lustigen, davor läuft das Feuerboot auf und spielt als tangential abkippender Sechser und soll brenzlige Situationen bereinigen, bevor es im Strafraum brennt. Im Mittelfeld soll das Magische Dreibein für Kreativität sorgen und die Sturmspitzen bedienen.

Dort sind wie immer zwei eitle und auf die Frisur fixierte Spieler aufgestellt, die von allen anderen nur ironisch „Die Schönsten“ gerufen werden. Bevor das Spiel startet gibt der bisher erfolgreichste Trainer Sappelphilipp (hat noch nicht mal einen Blumentopf gewonnen in seiner Karriere) bekannt, dass Léon der Profi sowie die beiden alten BVB-Legionäre Kehl und Friederich die Mannschaft komplettieren. Im Tor hütet ein Ungar das Tor, dem die Küsse der weiblichen Fans zufliegen. Man kann ihn auch bei Facebook liken als kleiner Tipp für Maiken.

 

Das Spiel beginnt und für die Akteure des WTB-Mirow heißt es nun die Gegenspieler zu umspielen. Als erstes stellt sich der Mössensee in den Weg. Mit viel Anstrengung und einiger Willenskraft wurde der Mössensee bezwungen. Teammanager Old Shatterhand war mit dem Auftreten der Mannschaft aber nicht wirklich einverstanden und mahnte vor Alleingängen und forderte mehr Teambereitschaft.

Auch der große Pälitzsee bereitete einige Sorgen und ließ die Abwehr immer wieder ins Schwimmen geraten, doch genau dafür gibt es ja die Schwimmwestenpflicht. Manager Old Shatterhand: „Ich habe eine klare Steigerung in Einstellung und Leistung gesehen“. Zur Belohnung gibt es eine Geburtstagsfeier zu Ehren unserer Spielerin Lilli.

Über den Ellbogensee, der aufgrund unfairen Wellenbildungen vom Schiedsrichter mit den Worten „Anzeige ist raus“ verwarnt wurde, ging es zum Ziernsee. Der Trainer gab hier ein Tag trainingsfrei, gleichzeitig war Halbzeit. Zum obligatorischen Pausentee wurde Schinkenwurst mit Curry inklusive Suppengrün gereicht. Außerdem war Zeit, dass Mannschaftsarzt DR.EI die kleinen und großen Wunden verarzten konnte. Neben einem starken Husten musste er sich um Stichwunden, geprellte Zehen und dutzende Insektenstiche kümmern. Der nächste Gegenspieler, der Drewensee wurde spielerisch quasi getunnelt, als ob man unter einer Brücke hindurchfährt. Der Jubel kannte keine Grenzen und die Spieler zeigten ihren Liebsten das Herzblatt. Diese Szene kann die Jubelszenerie ähnlich wie damals der Eckfahnentanz von Roger Milla revolutionieren.

Der nächste Brocken wartete jedoch schon und die Mannschaft schien in Rückstand zu geraten. Trainer & Mannschaft stand das Wasser bis zum Hals. Gerade rechtzeitig ließ jemand das Wasser aus der Schleuse und der Große Labussee verabschiedete sich mit „Alles klar, ich bin raus“.

Die Mannschaft zeigte sich zwar teilweise in guter Verfassung, jedoch ist sie noch nicht zum Abschluss gekommen. Dafür benötigte sie högschte Konzentration und die gewisse Ruhe um gegen das Hexenwäldchen zu bestehen. In eindrucksvoller Manier dominierten die Akteure die „dreckige“ Hexe und ließ sie staunend zurück. Jedoch schien die Uhr gegen den WTB-Mirow zu laufen, doch in Kooperation mit Paddel-Paul gelang der schnelle Wechsel und dem Triumphzug in den heimischen Mirwohafen stand nichts im Wege. Selbst der nun eingesetzte Quick-Nick, der seinem Spitznamen nur selten Ehre machte, konnte dies nicht verhindern.

Nach der letzten Spielminute war die Erleichterung groß: „Das wichtigste Ziel gegen seinen Gegner nicht unterzugehen haben wir geschafft“, kommentierte der stolze Trainer Old Shatterhand. „Am liebsten würde ich sofort noch einmal diese Gegenspieler bezwingen“, ergänzte Spielerin Vivien euphorisch. Ihre Spielerinkollegin Gehrts war zu diesem Zeitpunkt schon beim Bikini-Wechsel.

In der dritten Halbzeit gab es die vom Teambetreuer organisierten Hot Dogs und eine Grillparty und zwischendurch die traditionelle marmeladendusche. Als vereinbarte Ausschüttung im siegesfall wurde pro Spieler eine Duschmarke vereinbart, diese wurden bei der Siegerehrung von Dusch-Dieter verteilt. Nach einer schier -endlos andauernder Dusche reiste die Mannschaft gen Wandsbek. Auf dem Weg herrschte ausgelassene Stimmung, die CD spielte Siegeshymnen und zum Abschluss servierte Catering-Kate ein Festmahl.

Wir verabschieden uns aus der Arena Mirow und wünschen eine Gute Nacht!

Unsere SG ist anerkannt als

Anmerkung:

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·  "Kids in die Clubs" und das Bildungs- und Teilhabepaket

Mit der Aktion „Kids in die Clubs“ fördert die Hamburger Sportjugend Vereine, die Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahre aus Familien mit geringem Einkommen ein Sportangebot ohne Monatsbeitrag ermöglichen.

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