Sensationeller 4. Platz in Berlin

20 Juni, 2010 von CD Jugend News

 

Beim Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin erreichte die Schulmannschaft des
Charlotte-Paulsen-Gymnasiums mit Wiebke Brieger, Alina Grote, Katharina Koch, Angelika Lapidus, Anna Thermann, Annika Witte und Laura Wittek einen geradezu spektakulären vierten Platz. Alle sind Tischtennis-Mitglieder im WTB. Die Gruppe verbrachte fünf
sehr abwechslungsreiche und schöne Tage in der Hauptstadt. 

Ein Bericht von Katharina

Berlin Bericht

Nach der Schule und nach 1 ½ Stunden Fahrt kamen wir endlich in Berlin an. Mit von der Partie waren: (in der Aufstellungsreihenfolge) Katharina Koch, Alina Grote, Laura Wittek, Wiebke Brieger, Angelika Lapidus, Annika Witte und Anna Thermann und als Lehrkraft Christopher Dohrn. Wir wurden herzlichst von dem Sponsoren der Veranstaltung empfangen und mussten natürlich schon Gruppenbilder machen, denn wann bekommt man noch einmal die Möglichkeit dem „Jugend trainiert für Olympia-Bären“ die Hand zu schütteln? Als wir unsere Hotelzimmer im Hotel Meininger nahe Hauptbahnhof betraten, waren wir ziemlich zufrieden, denn die Innenausstattung verlief unter dem Motto „Klein aber fein“. Nur kurze Zeit später sollte es weitergehen, so hatten wir wenig Zeit zum Auspacken und uns in unseren Zimmern einzuleben. Es ging in unseren schicken Outfits zur Jugenddisco „Matrix“. Laute Musik und ein halboffener Käfig wild tanzenden Teenagern erwartete uns im Inneren der Disco. Der Tag ging zu Ende und wir fuhren zitternd vor Kälte zu unserem Hotel zurück. Am nächsten Tag war frühes Aufstehen angesagt; das Frühstück war nämlich auf 6:50 angesetzt! Mit Bus und Bahn ging es dann zur Tischtennishalle am Pichelsberg. Es war an der Zeit die Gruppenspiele zu bestreiten. In unsere Gruppe waren: Bayern, Rheinland Pfalz und Thüringen. Das erste Spiel gegen Bayern gewannen wir knapp, das Zweite Spiel gegen Rheinland Pfalz wurde eine hohe Niederlage und gegen Thüringen, anscheinend die spielschwächste Mannschaft in unserer Gruppe, gewannen wir durch unsere laute Anfeuerung eindeutig. Mit dem letzten Sieg gegen Thüringen war uns der 8. Platz sicher, doch wir konnten noch besser werden, indem wir das erste Spiel am Donnerstag gewännen. Als Gruppen Zweiter wussten wir, dass der nächste Gegner nicht leicht zu schlagen sein würde. Dann wurde uns auch noch erzählt, dass Hamburg schon seit 50 Jahren nicht unter die ersten zehn gekommen ist. Da waren wir schon vollkommen zufrieden. Am Abend nach dem warmen Abendessen machten wir einen kleinen Spaziergang durch Berlin. Es ging am Schloss Bellevue und dem Bundespräsidialamt vorbei, um die Siegessäule und an der Straße des 17. Juni entlang zum Brandenburger Tor. Zu diesen Themen hörten wir jeweils ein kleines Referat. 
Ein anstrengender Donnerstag lag vor uns. Also fuhren wir wieder zur Halle, um uns den Platzierungsspielen zu widmen. Unser erstes Spiel, um unter die ersten vier zu kommen, war gegen das Team aus Hessen. Die Erde bebte unter unseren Anfeuerungsrufen und unsere Stimmen hörte man sicherlich bis zur S-Bahn. Das war auch sicher ein Grund dafür, dass wir das Spiel gewannen und unter die Ersten vier kamen. Wir liefen „Hamburg“ kreischend durch die Halle und warfen uns auf einen Haufen vor Freude. Schließlich war es unser Ziel gewesen, Vorletzter zu werden und nun waren wir schon Vierter und hatten die Chance auf höhere Plätze! Die nächsten beiden Spiele verliefen weniger gut. Das Spiel gegen Nordrhein-Westfahlen. Ging mit einer Niederlage aus und das Spiel gegen Baden-Württemberg verloren wir genauso eindeutig. So hatten wir letztendlich den vierten von insgesamt 16 Bundesländern. Diese hohe Platzierung feierten wir mit einem tollen Musical am Potsdamer Platz: Dirty Dancing, 5. Reihe. Das waren perfekte Plätze, um die Darsteller, wie zum Beispiel den Tanzlehrer Johnny, auf der Bühne zu betrachten und die tolle Musik zu genießen. Nach dem Musical gerieten wir in einen heftigen Regenschauer, der erst vorüber war, als wir triefend vor Nässe im Hotel ankamen.
Am nächstem Tag, dem letzten Tag in Berlin, durften wir uns von den vielen Wettkämpfen erholen, indem wir ausschlafen konnten. Nachdem wir unser Frühstück genossen hatten, wanderten wir durch Berlin. Wir fuhren vom Hauptbahnhof Berlins aus zum Potsdamer Platz, wo wir über die Geschichte und die Gebäude informiert wurden. Weiter ging es zum Reichstag, wo wir als VIPs durch die verschiedenen Räume geführt wurden. Als wir auf der Kuppel angekommen waren, genossen wir die Aussicht über Berlin. Auch von der Kuppel aus zu erkennen, waren unsere späteren Ziele wie z.B. der Berliner Dom und auch Orte an denen wir bereits waren wie dem Potsdamer Platz. Dann ging es für uns weiter auf unserer Tour durch Berlin. Unser nächster Stop war wieder der Hauptbahnhof, wo wir mit S- und U- Bahnen zum Alexanderplatz gelangen wollten. Aber zuerst war es Zeit fürs Mittagessen.
Danach versuchten wir uns im Fahrplanlesen, um unser Ziel zu erreichen. Schließlich schafften wir es auch die richtige Bahn zum Alexanderplatz zu erwischen. Nun standen wir vor dem riesigen Fernsehturm und wurden auch darüber mit ausreichend Information versorgt.
Wir versuchten den Alexanderplatz zu finden, da dieser nicht direkt am Fernsehturm steht. Als wir nun das große Galeria Kaufhof- Gebäude erblickten, waren wir uns sicher, dass wir an unserem Ziel angekommen waren. Auch dazu war ein kleines Referat angesetzt worden. Unsere Tour durch Berlin ging weiter zum Berliner Dom und dem davor liegendem Lustgarten. Den prachtvollen Berliner Dom besichtigten wir von innen und waren ziemlich beeindruckt, wie groß und schön er war. 
Nach diesem Event machten wir uns auf zum Checkpoint Charlie und zu den Überresten der Berliner Mauer, über die wir dann auch mit einem kleinen Referat informiert wurden.
Es ging zurück zu unserem Hotel, um uns für die anstehende Abschlussfeier und anschließende Abschlussdisco zurecht zu machen. Kurze Zeit später waren wir schon an der Halle am anderen Ende der Stadt angekommen. Die Abschlussfeier hatten wir zwar verpasst, aber die Disco hatte gerade erst begonnen.
Diese Disco war etwas kleiner, aber trotzdem tummelten sich alle auf der kleinen Tanzfläche und machten ordentlich Stimmung. Weißer Qualm legte sich um die wilden Tänzer, sodass man sie von außen kaum erkennen konnten. Stunde um Stunde verging, in der der DJ immer mehr Musik spielte. Am Ende musste er seine Musikliste sogar nochmal von vorne beginnen, damit die arme- schwingenden Teenager Ruhe gaben. Schließlich war der Spaß vorbei und auch wir mussten zum Hotel zurück fahren, um unsere morgige Abreise vorzubereiten. Erst spät konnten wir einschlafen.
Am nächsten Tag, auch noch am Wochenende; wieder früh aufstehen und sofort und schnell frühstücken. Die Koffer waren schon gepackt und es mussten nur noch Kleinigkeiten verstaut werden. Auf ging es in unsere geliebte Heimatstadt Hamburg!! 

Und mit der Rückreise ging unsere spannende, aber auch anstrengende Reise in die Landeshauptstadt Berlin zu Ende.

 

Unsere SG ist anerkannt als

Anmerkung:

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