Berlin, Berlin - Wir fahren nach Berlin...

Bundesfinale 2016 – Jugend trainiert für Olympia. So lautete vor jedem Spiel die Ansage in Berlin. Vom 26.04.2016 bis zum 30.04.2016 hieß es für 13 Schülerinnen vom Charlotte-Paulsen-Gymnasium plus Christopher und meiner Wenigkeit in Berlin die Tribünen zum Beben zu bringen. Als Landessieger von Hamburg durften wir unser Bundesland vertreten im Bereich Tischtennis. Und das gleich in 2 Altersklassen!!!

 

Am Dienstag nach der Schule ging es am Treffpunkt in der Kneesestraße dann auch los. Erst mit der Bahn zum Hauptbahnhof und dann nach Berlin. Da die Jugendlichen vormittags noch in der Schule waren, kamen wir auch relativ spät erst an und konnten uns abends nach dem Essen noch ganz gemütlich auf einen kurzen Spaziergang machen zum Wahrzeichen der Stadt. Dann gingen wir allerdings auch schon früh schlafen, da es am nächsten Tag „früh aufstehen“ hieß.

 

Der erste Wettkampftag beginnt. Von Anfang an war klar, dass der Spaß im Vordergrund steht. Viele Bundesländer treten hier mit ihren Elite-Schulen an und wir mit insgesamt 4 Vereinsspielern und 9 Hobbyistinnen haben da eher den Breitensport und nicht den Leistungssport abgedeckt.  

Allerdings sind die Mädels aufgetreten, als wenn sie in der Champions League spielen! Jedes Spiel aufs Neue und egal wie übermächtig manche Gegnerinnen waren, sie haben nicht aufgegeben und waren auf der Bank immer die Lautesten in der Halle. Respekt!

 

Dies wurde am zweiten Wettkampftag noch verstärkt. Die jüngere Altersklassengruppe lief jetzt richtig heiß, nachdem sie am ersten Tag schon ein Spiel gewonnen hatte!!! Gleich beim ersten Spiel am Donnerstag drehten sie nochmal richtig auf, holten sich den zweiten Sieg und landeten damit auf Platz 12!!!!!! Große Klasse!!!

 

Die ältere Truppe verlor leider 3 Spiele sehr knapp, aber das ließ die Mädchen kalt. Es wurde angefeuert und mitgefiebert wie in einem Fußballstadion. Somit gingen zumindest im Geiste die Preise für die beste Stimmung, die beste Begrüßung und die besten Kämpferinnen an uns!

 

Soweit zum Tischtennis-Teil. Das Rahmenprogramm fing somit am Mittwochabend nach dem Essen an. Der eine Teil der Gruppe war sehr begeistert beim Fußballspiel in der Lobby des Hotels am Zugucken und der andere Teil spielte mit mir „Wer bin Ich?“. Dies zog sich ein bisschen in die Länge, da wir uns auch Gegenstände, wie zum Beispiel eine Rolltreppe für unsere Nachbarn ausgedacht haben.

 

Donnerstag-Abend ist Ausgeh-Zeit. Wir haben die Vorstellung der „Blue Man Group“ besucht. Davon abgesehen haben wir auf dem Potsdamer Platz eigentlich schon unsere eigene Show dem Liebes-Taxi vorgeführt.

 

Freitag hieß es dann ausschlafen. Das ist für die Tischtennis-Truppen immer ein freier Tag, da andere Sportarten noch einen Tag länger brauchen. Und wie könnte man den besser nutzen als für eine Stadtrallye?! Um kurz nach 10 ging es für die erste Gruppe los.

Diese musste durch Hinweise der zweiten Gruppe den Weg beschreiben und dann immer Aufgaben stellen via Whats App. In dieser Weise klapperten wir die Siegessäule, das Holocaust-Denkmal, das Brandenburger Tor, den Reichstag und den Fernsehturm mit dem Alexander Platz ab.                  

Auch Christopher und ich wurden zum Opfer der Aufgaben der Schüler, wie auf den Fotos zu sehen ist. Alles in allem hat die Rallye Spaß gemacht, aber war für einige doch zu viel Laufarbeit. Wir hatten uns entschieden die Sehenswürdigkeiten an einem so schönen Tag zu Fuß abzulaufen (bis auf den Alex).

Nach der Rallye konnten die Mädchen ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen. Shopping. Ihnen war in gewissem Maße freigestellt, wann sie zum Hotel zurück möchten. Es gab eine Deadline, denn wir wollten ja das Highlight der Woche nicht verpassen. In der Max-Schmeling-Halle, welches an den anderen Tagen auch schon unser Spielort war, kam Freitag die Abschlussveranstaltung. Diese bestand aus der Siegerehrung aller Sportarten und nebenbei immer mit kurzen Auftritten von Künstlern. Nach der Siegerehrung gegen 21:30 Uhr wurde dann die Tanzfläche der Disko eröffnet. Diese war dieses Jahr im Innenbereich der Sporthalle. Bis um 23:00 Uhr zeigten wir nochmal, wer die Stimmungskanonen sind. Wir haben die Tanzfläche zu unserem eigenen Spielfeld gemacht und ununterbrochen getanzt.

 

Am nächsten Tag wurde dann schon wieder die Heimreise angetreten. Die meisten waren sehr kaputt vom Abend davor und schliefen seelenruhig in der Bahn. Die Reise endete wieder am Bahnhof Wandsbek, wo alle freudig empfangen wurden.

 

Ich habe selten eine so energiegeladene Truppe gesehen, wie die Mädels auf dieser Fahrt und ich muss sagen, es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Vielleicht sieht man euch Mädels ja mal beim Training wieder ;).

 

Geschrieben von Hendrik Paul

 

Zu den Fotos dieser Reise kommt ihr >>>hier

(Es folgen bald noch mehr)

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