Kanutour 2018

Nachdem manche gerade erst wieder zuhause angekommen sind hieß es wieder auf wiedersehen sagen, denn dieses Jahr stand wieder eine Kanureise auf dem Zettel.

Mit insgesamt 12 Teilnehmern und 6 Kanus waren wir 14 Tage lang auf Kanureise bei der Mecklenburgischen Seenplatte.

Nachdem in Hamburg alle Kanus auf dem Hänger waren und das wenige Gepäck was wir mit hatten verstaut war hieß es auch schon Abfahrt Richtung Mirow. Jedoch sind wir die erste Nacht nur zu elft gewesen, da der 12. Mann noch anderweitig beschäftigt war, sodass er nach kam.

Wir hingegen haben waren schon voll in Sommerlaune und haben nichts anderes gemacht außer Volleyball spielen, was im Fachjargon ,,beachen“ genannt wird, im Wasser entspannen und ein wenig Tischtennis zu spielen.

Mit jedoch einer kleinen Ausnahme. Nämlich stand noch das Kentertraining an, damit wir für den Fall aller Fälle gewappnet sind. Hier ging es relativ wild zur Sache, ein außenstehender hätte sich wohl gedacht, dass wir verrückt seien, da wir von einem Kanu ins andere nahezu gesprungen sind und letztlich dann auch noch die Kanus umwerfen durften, um die dann wieder fahrtüchtig zu machen, jedoch machte es jeden echt Spaß, da sowas ja nicht alltäglich ist.

Als wir am nächsten Morgen, dann endlich vollzählig waren konnte die Reise auch schon losgehen.

Nach einer schönen, mehrstündigen Fahrt im Kanu errichten wir den nächsten Campingplatz, welcher an Komfort und Trinkwasser mangelte. Nichtsdestotrotz machte sich eine kleine Gruppe auf, um den um die Ecke liegenden Wald zu erforschen, während die Kochgruppe das Abendessen für die Gruppe vorbereitete. Am Abend wurden immer noch ein paar Spiele gespielt, welche u.a. von den Zeltpaarungen entworfen wurden. So haben wir Capture the flag gespielt, eine Tanzchoreo gelernt und das klügste Zelt bei einem Quiz ermittelt.

Am nächsten morgen ging´s dann wieder weiter zum nächsten Campingplatz, wo einige sich das WM Finale angeguckt habe und andere lieber Krokodilboote versenkt haben.

Wie jeden Morgen gab es zum Frühstück Brötchen, erstaunlich war, dass wir es fast nie hinbekommen haben genug dunkle Brötchen zu bestellen, denn am Ende waren immer nur noch weiße Brötchen übrig. Selbst als wir mal durchgezählt haben, wer was für ein Brötchen haben will, gab es am Ende wieder nur helle.

Nach weiteren Stationen wie der Gobenowsee, der Ziernsee oder der Drewensee bemerkten wir, dass neben uns immer eine gleiche Gruppe war, die auch eine kleine Reise antraten, so spielten wir auch mal mit denen Volleyball, auch wenn der eine ein RB Trikot anhatte.

Mit dabei hatten wir auch 2 ganz motivierte, die fast jeden morgen joggen waren. Ebenfalls dabei hatten wir ein paar Vielfraße und Kaltduscher.

Wie auf so vielen Reisen hatten wir auch dieses mal wieder ein Geburtstagskind mit Kassandra mit, die ein Paar super Geschenke bekommen hat, auf die neidische Blicke geworfen wurden. Jedoch war sie so großzügig und hat uns was von ihrer Geburtstagstorte abgegeben.

Auf dem größten Campingplatz unserer Tour kam es noch zu einem kleinen Highlight, nämlich zu einem Volleyballturnier, an dem Ibrahim, Jacob und ich teilnahmen. Da wir alle in unterschiedliche Teams gesteckt wurden war der Sieg unmöglich. Lediglich den 2. Platz konnte einer von uns holen, doch die Urkunde konnten wir nicht abholen. Nennenswert ist auf jeden Fall Jacobs Team, wo der Altersdurschnitt bestimmt bei 15 liegt. Zudem hatte er einen echten Pro in seinem Team, der sich jedes mal den Ball in sein eigenes Gesicht geschlagen hat.

Am Abend konnten wir noch ein weiteres Highlight erleben. Ein Liveauftritt der Boogie Blasters, die für ordentlich Stimmung sorgten.

Nachdem wir dann auch noch durch die wunderschöne Schwaanhavel gepaddelt sind konnten wir unseren Augen kaum trauen, denn es sah genau so aus wie in der Krombacher Werbung.

Kurz vor Ende der Reise wollte Ibrahim auch nochmal einen raushauen und schubste eine Animateurin mit Klamotten einfach vom Steg ins Wasser, da Dieter ihn dafür ein Eis angeboten hat … ein kleiner Eis!!!. Nach einem weiteren Ab- und Aufbau der Zelte waren wir wieder in Mirow, wo ein Großteil der Truppe um 1 Uhr noch mal eine Nachttour drehte und den klaren Sterenhimmel beobachtete. Nach 14 Tagen wundervollem Wetter hieß es dann auch wieder alles abbauen und zurück nach Hamburg.

Rundum gesagt war es für jeden eine wundervolle Zeit, in der jeder viel Spaß und Action hatte, aber auch viel Zeit zum entspannen. Die Gruppe hat super funktioniert und es gab immer positive vibes.

 

Ich denke ich spreche jedem aus der Seele, wenn ich sage, dass es eine phänomenale Reise war.

 

Ein Bericht von David Woschke

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